Spieler der Mighty Dogs Schweinfurt beim Einlauf mit Feuershow im Icedome vor dem Playoff-Spiel gegen den HC Landsberg
Spektakulärer Einlauf im Schweinfurter Icedome: Ein Spieler der Mighty Dogs läuft durch eine Feuershow aufs Eis. Foto: Tanja Waldmann

Playoff-Explosion im Icedome: Mighty Dogs überrollen Landsberg mit 9:3

Schweinfurt -

Die Mighty Dogs haben im Playoff-Halbfinale der Eishockey-Bayernliga ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt. Nach zwei knappen Niederlagen gegen den HC Landsberg schlug der ERV Schweinfurt im heimischen Icedome mit einem deutlichen 9:3-Sieg zurück und sicherte sich damit den Matchpuck in der Serie.

Nach nur einem Tag Pause wurde die Serie am Dienstag fortgesetzt. Während die Riverkings mit zwei Siegen im Rücken nach Schweinfurt reisten, wollten die Mighty Dogs die Rückschläge schnell abschütteln. Die Trainer Sergej Waßmiller und Semjon Bär mussten weiterhin auf Kevin Adam verzichten. Dafür kehrte Arturs Homjakovs in den Kader zurück. Im Tor erhielt erneut Benedict Roßberg das Vertrauen.

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Früher Rückstand – Schweinfurt antwortet

Die Partie begann mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Bereits nach knapp vier Minuten gingen die Gäste durch Frantisek Wagner mit 0:1 in Führung. Als Victor Östling wenig später einen Konter zum 0:2 verwandelte, wurde es kurz still im Icedome.

Doch Schweinfurt reagierte prompt. Kristers Donins setzte sich stark im Angriffsdrittel durch und legte auf Petr Pohlab, der den wichtigen 1:2-Anschlusstreffer erzielte. Kurz darauf nutzten die Mighty Dogs ein Powerplay zum Ausgleich: Donins spielte von der blauen Linie einen schnellen Pass auf Arturs Homjakovs, der zum 2:2 einschob.

Mit dem Ausgleich kippte das Momentum zunehmend auf die Seite der Gastgeber.

Mighty Dogs drehen das Spiel

Im zweiten Drittel übernahmen die Schweinfurter endgültig die Kontrolle. Zunächst traf Dzerods Alksnis von der blauen Linie zur Führung, ehe Lucas Kleider nur wenig später auf 4:2 erhöhte.

Die Mighty Dogs blieben offensiv gefährlich. Kleider erzielte mit einem nahezu identischen Treffer sein zweites Tor zum 5:2, ehe ein abgefälschter Schuss von Alksnis zum 6:2 im Netz landete.

Kurz vor der zweiten Drittelpause setzte Alex Diel mit einem Abstauber zum 7:2 den nächsten Treffer und ließ die mehr als tausend Zuschauer im Icedome jubeln.

Spektakuläres Michigan-Goal

Auch im Schlussdrittel ließ Schweinfurt nicht nach. Josef Dana sorgte für ein Highlight des Abends: Hinter dem Tor nahm er den Puck auf und verwandelte mit einem spektakulären Michigan-Goal zum 8:2.

Die Partie wurde nun zunehmend ruppiger, mehrere Spieler mussten nach Auseinandersetzungen auf die Strafbank. In Überzahl erhöhte schließlich Arturs Homjakovs auf 9:2.

Den Gästen gelang kurz vor Schluss durch Maximilian Kasten noch der Treffer zum 9:3-Endstand, der den klaren Sieg der Mighty Dogs jedoch nicht mehr gefährden konnte.

Matchpuck für Schweinfurt

Mit dem deutlichen Erfolg sichern sich die Mighty Dogs den Matchpuck in der Halbfinalserie.

Bereits am Freitag um 20 Uhr geht die Serie weiter. Dann hat der ERV erstmals die Chance, den Finaleinzug perfekt zu machen. Der HC Landsberg wird jedoch alles daransetzen, mit einem Sieg ein entscheidendes Spiel sieben zu erzwingen.

Sollte es dazu kommen, würde dieses am Sonntag, 15. März, um 18 Uhr im Schweinfurter Icedome stattfinden.


Zuschauer: 1.020 (+674 bei SpradeTV)

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