In der Silvesternacht zum Jahreswechsel 2025/2026 mussten die Einsatzkräfte der Ständigen Wache sowie der Freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt zu zahlreichen Einsätzen im Stadtgebiet und im angrenzenden Landkreis ausrücken. Größere Sachschäden blieben dabei glücklicherweise aus, verletzt wurde niemand.
Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr elf Einsätze im Zeitraum von Silvestermittag, 12 Uhr, bis zum frühen Neujahrsmorgen. Dabei waren 22 Einsatzkräfte aus Haupt- und Ehrenamt im Einsatz. Zu Übergriffen oder Behinderungen der Einsatzkräfte kam es nicht.
Bereits zur Mittagszeit setzte ein Feuerwerkskörper eine Hecke am Deutschhof in Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer jedoch bereits durch die Bewohner selbst gelöscht worden.
Am frühen Abend löste zudem eine Brandmeldeanlage in einer Altenpflegeeinrichtung in der Innenstadt aus. Nach Kontrolle des betroffenen Bereiches konnte schnell Entwarnung gegeben werden.
Kurz nach Mitternacht rückten die Drehleiter sowie ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Ständigen Wache gemeinsam mit dem Einsatzführungsdienst zur Unterstützung eines Heckenbrandes nach Geldersheim aus. Parallel dazu wurde die Freiwillige Feuerwehr gemeinsam mit weiteren Kräften der Ständigen Wache zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Tiefgarage in der Innenstadt alarmiert. Ursache war hier Rauch von Pyrotechnik, der über die Lüftungsanlage angesaugt worden war und mehrere Rauchmelder in verschiedenen Etagen ausgelöst hatte.
Ein gemeldeter Kaminbrand am Deutschhof stellte sich nach entsprechender Kontrolle ebenfalls als Rauchentwicklung durch Feuerwerkskörper heraus.
Während die Löschfahrzeuge der Ständigen Wache und der Freiwilligen Feuerwehr zu fünf weiteren Kleinbrändenausrücken mussten, kam es gegen 2:30 Uhr zu einer größeren Alarmierung im Landkreis. In Poppenhausen brannte der Balkon eines Mehrfamilienhauses, was den Einsatz der Schweinfurter Drehleiter erforderlich machte.