Eishockeyspiel der Mighty Dogs Schweinfurt gegen die Devils Ulm im Icedome, Spieler im Spielaufbau vor gefüllten Zuschauerrängen.
Foto: Verein

Wahnsinn im Icedome: Mighty Dogs bezwingen Ulm nach 17-Tore-Show

Was für ein Eishockeyabend im Icedome: Die Mighty Dogs und die Devils Ulm lieferten sich am Sonntag ein Offensivspektakel, das die 1102 Zuschauer in Atem hielt. Mit einem 9:8-Sieg nach 60 nervenaufreibenden Minuten bleibt der ERV Schweinfurt in der Bayernliga weiter ungeschlagen – auch wenn eine beeindruckende Serie dennoch riss.

Cheftrainer Sergej Waßmiller setzte auf dasselbe Personal wie beim 8:4 in Pfaffenhofen. Verzichten musste er weiterhin auf Leon Pöhlmann (krank) und Collin Freibert (Operation). Auch Leon Hartl fehlte erneut im Kader.

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Die Partie startete rasant: Bereits nach zwölf Sekunden kassierten beide Teams Strafen. Das erste Powerplay nutzte Schweinfurt eiskalt – Tomas Cermak traf zur frühen Führung. In der Folge rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Ulmer Tor zu: Ilya Zheltakov und Petr Pohl erhöhten, ehe der Ulmer Anschluss durch Synek nur kurz Hoffnung bei den Gästen aufkommen ließ. Mit Treffern von Pohl und Georg Pinsack ging es beim Stand von 6:2 in die Pause.

Doch die Devils kämpften sich energisch zurück ins Spiel. Drei Ulmer Treffer binnen weniger Minuten machten die Partie im zweiten Drittel wieder spannend. Waßmillers Auszeit stellte den ERV kurzzeitig neu ein – Kevin Heckenberger erzielte das 7:5. Doch Ulm blieb dran: 7:6 nach 40 Minuten – und noch längst nicht Schluss.

Im Schlussdrittel überschlugen sich die Ereignisse: Ulm glich im Powerplay aus und ging sogar erstmals in Führung. Doch Zheltakov egalisierte nur 41 Sekunden später erneut. Es lief alles auf eine Verlängerung hinaus – bis Topscorer Cermak in Minute 58 gnadenlos zuschlug und den Icedome zum Beben brachte. Sein Tor zum 9:8-Endstand entschied das Spektakel zugunsten der Mighty Dogs.

Ein Spiel, das in Erinnerung bleibt – torreich, emotional und bis zum Schluss völlig offen.

📌 Personalnews
In der Pressekonferenz verkündete Sportleiter Gerald Zettner, dass sich der ERV und Stürmer Leon Hartleinvernehmlich getrennt haben. Berufliche Veränderungen machten eine Fortsetzung des Engagements unmöglich. Der Verein wünscht ihm „privat wie sportlich alles Gute“.

📌 Ausblick
Nach einem freien Montag bereiten sich die Mighty Dogs auf das nächste Heimspiel vor:
31. Oktober | 20 Uhr | gegen die IsarRats Dingolfing
Der ERV rechnet erneut mit großem Zuschauerandrang und empfiehlt den Online-Ticketkauf.


📊 Statistik (Spielstand & Tore)

Tor Zeit Team Torschütze 1. Assist 2. Assist
1:0 00:25 ERVS Cermak Alksnis Adam
2:0 03:34 ERVS Zheltakov Alksnis Heckenberger
2:1 06:47 VFEU Synek Slavicek
3:1 09:02 ERVS Zheltakov Alksnis Heckenberger
4:1 11:16 ERVS Pohl Dana Cermak
5:1 14:32 ERVS Pohl Cermak Kleider
5:2 15:23 VFEU Slavicek Synek Klingler
6:2 16:44 ERVS Pinsack Melchior Kleider
6:3 21:06 VFEU Nöß Slavicek Bernad
6:4 26:55 VFEU Synek Herbrik Podešva
6:5 28:44 VFEU Dér Bernad
7:5 29:03 ERVS Heckenberger Zheltakov Asmus
7:6 34:45 VFEU Rudkovski Tischendorf
7:7 44:03 VFEU Synek Klingler
7:8 46:58 VFEU Rieger
8:8 47:39 ERVS Zheltakov Asmus
9:8 57:40 ERVS Cermak Dana Kleider

Strafen: Mighty Dogs 10 Minuten / Devils Ulm 10 Minuten
Zuschauer: 1102 im Icedome / 150 per SpradeTV

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