Russischer Drohnenangriff fordert sechs Todesopfer
Am Mittwoch, 14. Oktober 2026, wurde die westukrainische Stadt Lutsk von russischen Drohnen angegriffen. Besonders schwer traf es ein Großhandelsgeschäft beziehungsweise Lagerhaus, in dem durch herabstürzende Drohnentrümmer ein Großbrand ausgelöst wurde.
Nach Angaben des ukrainischen Katastrophenschutzes kamen bei dem Angriff sechs Menschen ums Leben. Weitere 13 Personen erlitten Verletzungen, darunter ein Kind. Eine der verletzten Personen befindet sich in kritischem Zustand.
Die Rettungskräfte waren mit umfangreichen Lösch- und Bergungsarbeiten beschäftigt. Die Such- und Rettungsmaßnahmen am betroffenen Gebäude wurden inzwischen abgeschlossen.
Wohngebäude und Kunstmuseum beschädigt
Neben dem Großhandelsgebäude wurde durch den Angriff auch ein neunstöckiges Wohnhaus im Stadtgebiet beschädigt. Dort wurden ebenfalls Menschen verletzt.
Bereits am späten 13. Oktober kam es bei einem weiteren russischen Drohnenangriff zu Schäden am Korsak-Museum für zeitgenössische ukrainische Kunst.
Durch herabfallende Drohnentrümmer entstand ein Brand, bei dem ein Teil des großformatigen Kunstprojekts „Kosmogonie“ beschädigt wurde. Andere Ausstellungsräume blieben nach Angaben des Museums verschont. Der Museumsbetrieb wird fortgesetzt.
Die Angriffe auf Lutsk stehen im Zusammenhang mit weiteren russischen Drohnenattacken auf ukrainische Städte und Infrastruktureinrichtungen.
Lutsk erklärt den 15. Oktober zum Trauertag
Angesichts der Todesopfer hat die Stadt Lutsk den Donnerstag, 15. Oktober 2026, offiziell zum städtischen Trauertag erklärt.
An öffentlichen Gebäuden werden die ukrainischen Nationalflaggen mit schwarzen Trauerbändern auf halbmast gesetzt. Zudem werden Unterhaltungsveranstaltungen und Konzerte eingeschränkt.
Mit diesen Maßnahmen gedenkt die Stadt der getöteten Menschen und bekundet ihre Anteilnahme gegenüber den Angehörigen.
Schweinfurt zeigt Solidarität mit seiner Partnerstadt
Die Ereignisse in Lutsk betreffen auch Schweinfurt unmittelbar auf kommunaler Ebene. Zwischen beiden Städten besteht eine Städtepartnerschaft, die den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine fördert.
Als Zeichen der Anteilnahme hat die Stadt Schweinfurt deshalb Trauerbeflaggung am Rathaus angeordnet.
Damit bekundet Schweinfurt seine Solidarität mit den Menschen in Lutsk und erinnert an die Opfer des russischen Angriffs.
Die Stadt gedenkt der Verstorbenen und ihrer Familien. Zugleich unterstreicht die Trauerbeflaggung die Verbundenheit mit der ukrainischen Partn
