Landrat Florian Töpper und Vertreter des Landratsamts sowie der Wirtschaftsförderung zu Besuch bei der Metallbau Pfeuffer GmbH in Werneck – Gruppenfoto vor einer TruBend-Maschine.
von links: Vertriebsleiter Rainer Karl, Personalchefin/People & Culture Managerin Stephanie Kraus, Geschäftsführender Gesellschafter Christian Schütte, Landrat Florian Töpper, Bürgermeister Sebastian Hauck, Frank Deubner und Rebecca Weber (beide Wirtschaftsförderung Landratsamt). Fotos: Andreas Lösch/Landratsamt Schweinfurt

Starkes Handwerk aus Werneck – Besuch bei Metallbau Pfeuffer

Werneck -

Die Metallbau Pfeuffer GmbH im Gewerbegebiet Werneck ist seit Jahrzehnten eine feste Größe im regionalen Mittelstand. Das Unternehmen hat sich auf hochwertige, maßgeschneiderte Metallarbeiten in kleinen Stückzahlen spezialisiert – von präzisen Laserschneidverfahren über Schweißarbeiten bis hin zu Baugruppenfertigung und Oberflächenveredelung.

Im Rahmen seiner regelmäßigen Unternehmensbesuche verschaffte sich Landrat Florian Töpper gemeinsam mit Bürgermeister Sebastian Hauck sowie den Vertretern der Wirtschaftsförderung Frank Deubner und Rebecca Weber einen persönlichen Eindruck vor Ort. Geschäftsführer Christian Schütte und Personalchefin Stephanie Kraus führten durch die Werkhalle und gaben Einblicke in den Arbeitsalltag und die Unternehmensentwicklung.

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Schütte, der 2016 als privater Investor in das Familienunternehmen einstieg und die Nachfolge übernahm, betont die Zukunftschancen des Handwerks: „In vielen Branchen können KI und Robotik längst nicht die Präzision liefern, die unsere Kunden erwarten. Handwerk bleibt gefragt – und zwar auf höchstem Niveau.“

Die Digitalisierung treibt das Unternehmen konsequent voran, ebenso wie flexibles Arbeiten. Das sei notwendig, denn Kunden aus ganz Deutschland erwarten heute deutlich kürzere Lieferzeiten als früher. „Was früher drei Wochen gedauert hat, muss heute oft innerhalb weniger Tage fertig sein“, ergänzt Vertriebsleiter Rainer Karl.

Großen Wert legt Metallbau Pfeuffer zudem auf Mitarbeiterbindung und Weiterbildung. Statt klassischer Betriebsversammlungen setzt das Unternehmen auf Austausch bei einem Weißwurst-Frühstück in geselliger Atmosphäre – viermal im Jahr. Das stärke Zusammenhalt und Informationsfluss gleichermaßen.

In der anschließenden Gesprächsrunde wurden aktuelle Herausforderungen des Mittelstands diskutiert – von steigenden Kosten über Bürokratie bis hin zum globalen Wettbewerb. Landrat Töpper sicherte zu, die genannten Impulse in die politischen Diskussionen einzubringen. Chancen für die regionale Wirtschaft sieht er insbesondere in der Entwicklung der Conn Barracks zu einem zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort.

„Unsere mittelständischen Handwerksbetriebe sind das Rückgrat des Wirtschaftsraums Schweinfurt.“
— Landrat Florian Töpper

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