Die Vertreter des Schweinfurter Oberlandes nach der einstimmigen Wiederwahl von Stefan Rottmann zum Vorsitzenden der kommunalen Allianz.
Das Foto zeigt von links den ILE-Umsetzungsbegleiter Lorenz Rothmann, Bürgermeisterin Bettina Bonengel (Rannungen), Bürgermeister Matthias Klement (Maßbach), Bürgermeister Johannes Grebner (Üchtelhausen), Bürgermeister und ILE-Vorsitzenden Stefan Rottmann (Schonungen), Bürgermeister Bernhard Düker (Thundorf i. Ufr.), Bürgermeister René Schäd (Stadtlauringen) sowie den ILE-Betreuer des Amtes für Ländliche Entwicklung, Gerald Kolb. Foto: Samuel Lindner

Bürgermeister Stefan Rottmann bleibt Sprecher des Schweinfurter Oberlandes

Das Schweinfurter Oberland setzt weiterhin auf Kontinuität: Die Bürgermeister der Mitgliedskommunen haben Schonungens Bürgermeister Stefan Rottmann einstimmig als Vorsitzenden der kommunalen Allianz bestätigt. Sein Stellvertreter bleibt Maßbachs Bürgermeister Matthias Klement.

Die interkommunale Allianz besteht aus den Gemeinden Maßbach, Thundorf, Rannungen, Stadtlauringen, Üchtelhausen und Schonungen. Gemeinsam vertreten sie auf rund 300 Quadratkilometern mit mehr als 40 Ortsteilen die Interessen von über 22.000 Einwohnern. Der offizielle Sitz des Bündnisses befindet sich in Schonungen, wo auch das Büro des ILE-Umsetzungsbegleiters Lorenz Rothmann angesiedelt ist.

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Erfolgreiche Zusammenarbeit der Kommunen

Stefan Rottmann beschreibt die Zusammenarbeit innerhalb der Allianz als intensiv, vertrauensvoll und ergebnisorientiert. Viele Herausforderungen seien in allen Kommunen ähnlich, weshalb der gemeinsame Austausch und die Zusammenarbeit wichtige Vorteile mit sich brächten.

In den vergangenen Jahren konnten unter anderem in den Bereichen Innenentwicklung, Breitbandausbau, medizinische Versorgung, Nahversorgung und Daseinsvorsorge wichtige Fortschritte erzielt werden. Auch der sanfte Tourismus wurde kontinuierlich ausgebaut. Mit der Wanderregion „Wunderbar Wanderbar“ hat sich das Schweinfurter Oberland über die Region hinaus einen Namen gemacht.

Regionalbudget stärkt Vereine und Initiativen

Ein weiterer Erfolg ist das Regionalbudget, mit dem bereits zahlreiche Projekte von Vereinen, Initiativen und Verbänden finanziell unterstützt werden konnten. Dadurch wurden vielfältige Maßnahmen zur Stärkung des gesellschaftlichen Lebens in den Mitgliedskommunen ermöglicht.

Energiewende bleibt Zukunftsthema

Ein zentrales Zukunftsprojekt bleibt die Energiewende. Hierfür wurde bereits eine Energiegesellschaft auf Ebene des Schweinfurter Oberlandes gegründet. Ziel ist es, künftig Bürger- und Energieprojekte gemeinsam umzusetzen und die regionale Wertschöpfung durch Energieerzeugung, Gewerbesteuereinnahmen und Pachterlöse zu stärken.

Aktuell verzögert sich die Umsetzung allerdings noch aufgrund fehlender Netzkapazitäten. Nach Angaben der Allianz muss zunächst der Netzausbau durch das Bayernwerk erfolgen, bevor weitere Projekte realisiert werden können.

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