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Beim Begegnungsfest der Offenen Hilfen der Lebenshilfe Schweinfurt wurden fünf langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen für ihren Einsatz ausgezeichnet. Im Bild (v. l.): Brunhilde Kelm, Yvonne Edler, Tamara Niedoba mit Tochter, Marianne Rösch und Sabine Mitesser. Mit ihnen freuen sich Lebenshilfe-Geschäftsführer Martin Groove (3. v. r.), der neue Leiter der Offenen Hilfen, Stefan Heidempergher (2. v. r.), sowie Rita Weber (rechts), die scheidende Leiterin der Offenen Hilfen. Foto: Jimmy Weber

Lebenshilfe Schweinfurt ehrt langjährige Ehrenamtliche: Freiwillige sind die tragende Säule der Offenen Hilfen

Schweinfurt -

Die Offenen Hilfen der Lebenshilfe Schweinfurt haben beim Begegnungsfest im Schweinfurter Jugendhaus „FränZ“ ihre langjährigen freiwilligen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in den Mittelpunkt gestellt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden fünf Frauen für ihr außergewöhnliches Engagement ausgezeichnet.

Lebenshilfe-Geschäftsführer Martin Groove, die scheidende Leiterin der Offenen Hilfen, Rita Weber, sowie ihr Nachfolger Stefan Heidempergher ehrten Yvonne Edler und Tamara Niedoba für jeweils 20 Jahre ehrenamtlichen Einsatz. Brunhilde Kelm, Sabine Mitesser und Marianne Rösch wurden für zehn Jahre Engagement ausgezeichnet.

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Ehrenamt bildet das Fundament der Offenen Hilfen

Seit der Gründung der Offenen Hilfen im Jahr 1999 bilden freiwillige und ehrenamtliche Mitarbeitende das Fundament des Familienentlastenden Dienstes. Sie ermöglichen Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen gesellschaftliche Teilhabe, schaffen Entlastung im Alltag und begleiten sie bei Freizeitaktivitäten.

Aktuell engagieren sich rund 200 freiwillige und ehrenamtliche Mitarbeitende für etwa 250 Nutzerinnen und Nutzer aller Altersgruppen. Sie unterstützen Menschen mit leichten kognitiven Einschränkungen ebenso wie Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen oder aus dem Autismus-Spektrum.

„Möglichmacher“ und „Wunscherfüller“

Rita Weber betonte während der Ehrung die besondere Bedeutung des Ehrenamts für die Einrichtung.

„Die freiwilligen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden sind seit 27 Jahren die tragende Säule der Offenen Hilfen.“

Ohne dieses Engagement könne der Familienentlastende Dienst nicht bestehen. Eine freiwillige Mitarbeiterin habe ihre Aufgabe einmal treffend als „Möglichmacher“ und „Wunscherfüller“ beschrieben – Worte, die das Selbstverständnis der Offenen Hilfen besonders gut widerspiegelten.

Herausforderung für die Zukunft

Auch der neue Leiter der Offenen Hilfen, Stefan Heidempergher, hob die große Bedeutung des Ehrenamts hervor. Gleichzeitig verwies er auf die wachsende Herausforderung, künftig ausreichend Menschen für ein langfristiges freiwilliges Engagement zu gewinnen.

Nach seinen Worten genieße ehrenamtliches Engagement heute vielerorts nicht mehr denselben Stellenwert wie früher. Umso wichtiger sei es, Menschen zu finden, die sich dauerhaft für die Offenen Hilfen einsetzen und Familien mit Menschen mit Behinderung unterstützen.

Die Ehrung beim Begegnungsfest war deshalb nicht nur ein Dankeschön an die langjährigen Freiwilligen, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für alle Menschen, die sich mit ihrem Einsatz für mehr Teilhabe und Inklusion engagieren.

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