Ein starkes Signal aus der Schulgemeinschaft: Die Klinik für Kinder und Jugendliche am Leopoldina-Krankenhaus darf sich über eine besondere Spendenaktion freuen. Mit insgesamt 2.000 Euro unterstützt die staatliche Friedrich-Fischer-Schule (FOS/BOS) Schweinfurt die Versorgung der kleinsten Patienten in der Region.
Die Summe ist das Ergebnis eines Gemeinschaftsprojekts, bei dem Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Elternbeirat und Förderverein eng zusammenarbeiteten. Bei der offiziellen Scheckübergabe stellten drei Schüler des Sozialzweiges gemeinsam mit dem Schulleiter die Aktionen vor, die zu dem Spendenerfolg geführt haben.
Den Kern bildete ein großer Weihnachtsbasar, an dem sich 34 Klassen mit kreativen Verkaufsständen beteiligten. Ergänzt wurde die Aktion durch verschiedene Versteigerungen – darunter Kuchen und Nachhilfestunden, die vom Kollegium angeboten wurden. Ein besonderes Highlight steuerte der Elternbeirat bei: Die Versteigerung eines Lama-Trekkings sorgte für große Begeisterung und zusätzliche Einnahmen. Auch freiwillige Spenden bei Gedichtlesungen und Chorkonzerten füllten die Spendenkasse weiter.
Chefarzt Dr. med. Johannes Herrmann bedankte sich herzlich für das Engagement und erklärte, wie die Spende konkret eingesetzt wird: „Während die medizinische Basisversorgung gesichert ist, ermöglichen uns solche Spenden das ‚Plus‘ an Menschlichkeit und Ausstattung.“ Das Geld fließe unter anderem in Besuche der Klinikclowns, die den Kindern eine willkommene Ablenkung bieten, sowie in Materialien für das Spielzimmer. Auch technisches Equipment für Lehrkräfte, die Kinder während längerer Aufenthalte unterrichten, könne damit finanziert werden.
Die Entscheidung für das Leopoldina-Krankenhaus fiel bewusst. Neben der regionalen Verbundenheit besteht zwischen Schule und Klinik durch einen Kooperationsvertrag im Sozialzweig eine enge Partnerschaft. Viele Schülerinnen und Schüler der FOS/BOS sammeln dort im Rahmen ihrer Praktika Erfahrungen – und wollten nun ihrerseits etwas zurückgeben.