Mehrere sichergestellte Hundewelpen in einer Transportbox nach Zollkontrolle auf der A3 bei Schweinfurt 2025
Die auf der Ladefläche des Kleintransporters vom Zoll vorgefundenen Hundewelpen. Foto Zoll

Zoll stoppt Welpenschmuggel auf der A3 bei Schweinfurt – Fünf Tiere gerettet

Würzburg-Schweinfurt -

Der Schweinfurter Zoll hat am vergangenen Samstag auf der A3 bei einer Kontrolle einen illegalen Welpentransport gestoppt. Auf dem Parkplatz Sandgraben Nord entdeckten Einsatzkräfte in einem Kleintransporter mit rumänischer Zulassung fünf Hundewelpen, die unter Decken versteckt in einer beengten Transportbox gehalten wurden. Neben etwas Futter und Wasser fanden die Beamten keine ausreichenden Unterlagen für den Transport.

Das Fahrzeug wurde von einem Ehepaar mit Wohnsitz in Frankreich geführt, das angab, zuvor in Rumänien Urlaub gemacht zu haben. Gültige veterinärrechtliche Dokumente wie Impfausweise konnten nicht vorgelegt werden.

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Die Tiere wurden daraufhin sichergestellt und an das Veterinäramt übergeben, wo sie medizinisch versorgt und artgerecht untergebracht werden. Gegen die beiden Reisenden wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.500 Euro erhoben. Zudem erwartet sie ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

„Die Welpen machten auf unsere Einsatzkräfte einen völlig verängstigten Eindruck. Jeder Kauf eines illegal gehandelten Hundes unterstützt Tierquälerei und Schmuggel. Dem treten wir entschieden entgegen“, erklärte Benedikt Danz, Pressesprecher des Hauptzollamts Schweinfurt.

Hintergrund: Illegale Welpentransporte nehmen zu

Der illegale Handel mit Hundewelpen ist ein wachsendes Problem. Viele Tiere stammen aus Osteuropa, werden unter schlechten Bedingungen transportiert und oft viel zu früh von der Mutter getrennt. Neben erheblichen Gesundheitsrisiken bedeutet dies massives Tierleid. Die Behörden raten dringend, beim Kauf eines Haustieres auf legale Herkunft und vollständige Nachweise zu achten.

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