Die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien, hat vergangene Woche die Stadt Schweinfurt besucht. Im Mittelpunkt ihres Aufenthalts stand die Arbeit der Partnerschaft für Demokratie Schweinfurt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Ralf Hofmann, der Bundestagsabgeordneten Dr. Anja Weisgerber sowie Vertreterinnen und Vertretern des Jugendparlaments, der Jugendringe und verschiedener zivilgesellschaftlicher Initiativen sprach die Ministerin über die Bedeutung von Demokratiebildung und die Beteiligung junger Menschen an politischen Prozessen.
Jugendbeteiligung als wichtiger Baustein der Demokratie
Karin Prien betonte während des Austauschs die zentrale Rolle junger Menschen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Demokratie lebe vom Mitmachen und davon, dass junge Menschen frühzeitig die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.
Zugleich kündigte die Ministerin Veränderungen im Rahmen der geplanten Neustrukturierung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ an. Die bestehenden Partnerschaften für Demokratie seien davon jedoch nicht betroffen und würden weiterhin als wichtige Verbindung zwischen Kommunen, Zivilgesellschaft und jungen Menschen gestärkt.
Projekte und Initiativen vorgestellt
Im Anschluss präsentierten Vertreterinnen und Vertreter der Partnerschaft für Demokratie Schweinfurt ihre Arbeit sowie aktuelle Projekte. Mitglieder des Jugendparlaments und der örtlichen Jugendringe berichteten von ihren Erfahrungen in der politischen Mitbestimmung und stellten erfolgreiche Beteiligungsformate vor.
Bei einer Projektausstellung erhielten die Gäste zudem Einblicke in zahlreiche Initiativen, die durch die Partnerschaft für Demokratie unterstützt werden.

Austausch über die Zukunft der Demokratiearbeit
In einer anschließenden Diskussionsrunde stand die Frage im Mittelpunkt, welche Beteiligungsangebote junge Menschen besonders ansprechen und wie das Bundesprogramm künftig weiterentwickelt werden kann.
Oberbürgermeister Ralf Hofmann zeigte sich erfreut über den Besuch und den offenen Austausch. Besonders beeindruckt habe ihn das Engagement der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ihre Sichtweisen klar und konstruktiv eingebracht hätten.
Bedeutung für Schweinfurt
Der Besuch der Bundesministerin unterstrich die Bedeutung der Partnerschaft für Demokratie Schweinfurt für die Förderung von Vielfalt, Toleranz und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Gleichzeitig bot er jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Anliegen direkt in den politischen Dialog einzubringen und die praktische Umsetzung demokratischer Beteiligung vor Ort sichtbar zu machen.
