Ein Gefahrstoffeinsatz hat am Sonntagnachmittag, 16. August 2026, in Gerolzhofen für einen größeren Einsatz von Feuerwehr und weiteren Kräften gesorgt. Nach Angaben der Einsatzkräfte kam es zu einem unkontrollierten Austritt eines Kältemittels. Die Feuerwehr Schweinfurt führt den Einsatz als CO₂-Austritt.
Einsatzkräfte aus Schweinfurt und Werneck vor Ort
Der Kreisfeuerwehrverband Schweinfurt führt den Einsatz seit 13:09 Uhr unter dem Stichwort „Gasaustritt im Gebäude“. Im weiteren Verlauf wurden zusätzliche Kräfte hinzugezogen.
Neben der Feuerwehr Gerolzhofen waren unter anderem Einsatzkräfte der Feuerwehr Schweinfurt vor Ort. Dazu gehörten Kräfte der Ständigen Wache sowie Sonderfahrzeuge und Führungskräfte. Auch die Feuerwehr Werneck und mehrere Führungskräfte des Landkreises Schweinfurt waren in den Einsatz eingebunden.
Die Feuerwehr Schweinfurt wurde nach eigenen Angaben um 14:44 Uhr zu dem ABC-Gefahrstoffeinsatz alarmiert.
Zunächst Verrauchung festgestellt
Nach Informationen der Feuerwehr Gerolzhofen war zunächst eine Verrauchung festgestellt worden. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass es sich um einen unkontrollierten Austritt von Kältemittel handelte.
Die Feuerwehr Schweinfurt bezeichnet den Einsatz in ihrer Einsatzübersicht als „CO2 Austritt“. Aufgrund der möglichen Gefahren durch austretendes Gas waren entsprechende Spezialkräfte erforderlich.
Kohlenstoffdioxid ist farb- und geruchlos und kann insbesondere in geschlossenen Räumen gefährlich werden, da es Sauerstoff verdrängt.
Zahlreiche Kräfte in Gerolzhofen
An dem Einsatz waren neben den örtlichen Kräften auch Spezial- und Führungseinheiten aus Schweinfurt und dem Landkreis beteiligt. Der Kreisfeuerwehrverband nennt unter anderem die Feuerwehr Gerolzhofen, Kräfte der Feuerwehr Schweinfurt, die Feuerwehr Werneck sowie mehrere Feuerwehr-Führungskräfte und das Landratsamt Schweinfurt.
Weitere Einzelheiten zum genauen Ort des Austritts, zur Ursache und dazu, ob Personen verletzt wurden, lagen zunächst nicht bestätigt vor.
Sobald weitere gesicherte Informationen der Einsatzkräfte vorliegen, kann der Bericht entsprechend ergänzt werden.
